Vorgestellt: Das Brettspiel „Dorfinventur“

Ah ja, ihr wollt also in den Dörfern spielen… Macht Platz, ihr vielen Fragezeichen und ratlosen Blicke und seht selbst, wie das Brettspiel „Dorfinventur“ aussieht und vor allem, wie es funktioniert!

Warum macht ihr nicht einfach eine Umfrage? Diese Frage wurde die letzten Monate öfters gestellt, weil am naheliegendsten und definitiv mit weniger Aufwand bei der Suche nach Antworten verbunden. Aber eben auch viel unpersönlicher und so „innovativ“ wie ein mit Klebeband geflickter Fahrradreifen ;-).

Wir wollten Menschen ins Gespräch bringen, aktiv den Austausch fördern und auf kreative Weise herausfinden, was sich Jung und Alt für ihr Dorf in Sachen Nahversorgung wünschen. Die Idee der spielerischen „Dorfinventur“ war schnell geboren, doch deren Ausgestaltung und Entwicklung zu einem „echten“ Spiel mit Brett, Figuren und allem, was dazu gehört, zog sich über mehrere Monate.

Größter Knackpunkt: Das Spielbrett!

Vor allem das Spielbrett barg so seine Tücken. Wie bildet man die geographischen Merkmale eines Dorfes mit seinen Straßen und Häusern in hübsch ab? Der Screenshot von google maps? Viel zu pixelig und leider auch mit diversen Unrichtigkeiten bei Straßennamen und Gebäuden ausgestattet. Selber zeichnen? Ein Fass ohne Boden. Und worauf das Ganze drucken, um das Ganze robust und langlebig zu gestalten? Viele graue Haare später sind wir umso stolzer auf das fertige Ergebnis!

Im Video: So wird die Dorfinventur am Beispiel von Saara / Lehndorf gespielt!

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Anders als bei klassischen Brettspielen hat die „Dorfinventur“ am Ende nicht einen Gewinner, sondern alle an Ideen gewonnen und vielleicht der ein oder anderen Erkenntnis, dass im Dorf viel mehr los ist, als gedacht.

Wer nun selbst Lust hat, mal eine Runde mit zu inventarisieren und Bestandsaufnahme zu machen: Am 3.7. wird in Engertsdorf gespielt, am 10.7. in Flemmingen zusammen mit Jückelberg und Wolperndorf, am 17.7. in Taupadel und am 24.7. schließlich in Klausa.

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